Dez 18 2007
“Hilfe für Joachim und andere” – Stadt Wächtersbach unterstützt Typisierungsaktion
Bild (v.l.n.r.):
Sabine Eichenauer-Stemmler, Ehefrau des erkrankten Hans-Joachim Eichenauer, Walter Dreßbach (Leiter Ehrenamtsagentur), Erste Stadträtin Susanne Turlach, Rüdiger Neeb (DKMS), Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Koch, Dr. Helmut Ernst (Kreisgesundheitsamt)
Nachdem die Verantwortlichen der Stadt Wächtersbach erfahren hatten, dass der Journalist und Künster Hans-Joachim Eichenauer an Leukämie erkrankt war und für ihn ein Knochenmarkspender gesucht wird, zögerten sie nicht lange und entschieden, die Typisierungsaktion, die am 14. Dezember 2007 im Main-Kinzig-Forum stattfand, zu unterstützen. Die Schirmherrschaft hatten neben Landrat Erich Pipa der Erste Kreisbeigeordnete Günter Frenz und der Kreisbeigeordnete André Kavai übernommen.
Mit Unterstützung der Ehrenamtsagentur und des Kreisgesundheitsamtes, unter Anleitung von Fachleuten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS), fanden sich mehr als 70 freiwillige Helfer, die an diesem Nachmittag und Abend ehrenamtlich berieten und ihnen die Blutproben abnahmen. Erste Stadträtin Susanne Turlach dankte den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz. “Ohne Ihren Einsatz wäre diese Aktion nicht möglich gewesen”, lobte Susanne Turlach die freiwilligen Helfer. Es sei für sie deshalb selbstverständlich gewesen, dass die Stadt Wächtersbach die Versorgung der Helfer mit Getränken und Essbarem finanziere. Den dafür gedachten Betrag überreichte sie an den Leiter der Ehrenamtsagentur des Main-Kinzig-Kreises, Walter Dreßbach. Auch Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Koch war nicht mit leeren Händen gekommen. “Hans-Joachim Eichenauer ist seit vielen Jahren Kulturpreisträger der Stadt Wächtersbach und wir kennen und schätzen seine Arbeiten sehr”, erklärte Gerhard Koch. “Es war für mich deshalb selbstverständlich, dass wir seitens der Stadt Wächtersbach die Typisierungsaktion unterstützen.” Den dafür gedachten Scheck überreichte er dem Vertreter der DKMS, Rüdiger Neeb.
Wir nach Abschluss der Aktion zu erfahren war, folgten viele Menschen dem Aufruf, sich typisieren zu lassen. “Wir hoffen natürlich, dass sich durch diese Aktion ein Knochenmarkspender für Hans-Joachim Eichenauer findet”, erklärte die Erste Stadträtin. “Auch wenn die Chancen im günstigsten Fall bei 1:20.000 einzuordnen sind, wollen wir die Hoffnung nicht aufgeben. Wenn auch für andere Erkrankte durch diese Aktion ein passender Spender gefunden werden kann, freut uns dies natürlich umso mehr.”
Wer die Typisierung von Knochenmarkspendern finanziell unterstützen möchte, hat hierzu durch die Einzahlung einer Spende auf das Konto der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH, Nr. 8009120 bei der Kreissparkasse Gelnhausen (BLZ 507 500 94) weiterhin die Möglichkeit.
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