Feb 28 2008

Graben in der Gelnhäuser Straße wird begehbar gemacht

Veröffentlicht unter Bauen & Wohnen, Sicherheit, Verkehr.

Mehr Sicherheit für Fußgänger

Bauarbeiten am Straßenrand in der Gelnhäuser StraßeUnser Bild zeigt die nicht umkomplizierte Baumaßnahme zur Verrohrung des Seitengrabens. Bei der Gelegenheit dankte Rathauschef Rainer Krätschmer auch seinen Mitarbeitern im Bauhof, die zur Zeit ein immens großes Arbeitspensum zu bewältigen hätten und trotz Ausfall von Mitarbeitern durch Unfall und Krankheit hervorragende Arbeit leisteten, erklärten neben Rainer Krätschmer auch der Chef des Stadtbauamtes, Dipl.-Ing. Wolfgang Schmidt und der Bauamtsmitarbeiter Oliver Goy.

Aus dem Baugebiet Sandacker III wurden Listen mit Wünschen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Gelnhäuser Straße eingereicht. Mit anderen Anliegern hatte sich auch der Stadtverordnete Klaus Bube mit Rathauschef Rainer Krätschmer in Verbindung gesetzt. “Wenn wir auch in absehbarer Zeit dort keinen Kreisverkehr realisieren können und eine weitere Ampel an dieser Landesstraße vom Land zur Zeit noch nicht befürwortet werden kann, haben wir Verbesserungsmaßnahmen zugesagt, die wir jetzt auch halten”, sagte Rainer Krätschmer.

Dazu zählt die weitere Beschilderung mit dem Hinweis auf die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf dieser lang gezogenen geraden Straße. “Obwohl ich persönlich dafür bin, möglicht viele Schilder abzubauen, da innerhalb der Ortslage sowieso höchstens 50 km/h gelten, halte ich die Platzierung an dieser Stelle doch für unumgänglich; ebenso wie den Hinweis, dass dort demnächst Radarmessungen durchgeführt werden. Ich bitte niemanden, sich zu beschweren, sollte er vom Ordnungsamt oder der Polizei mit einem Ordnungsgeld belegt werden, weil er auf dieser Strecke zu schnell fährt”, weist auch das Ordnungsamt auf die Umstände und die notwendige Erhöhung der Sicherheit der Anlieger und der Kinder hin.

Des Weiteren wurde jetzt die Möglichkeit genutzt, den Seitenstreifen begehbar zu machen und damit ein sichereres Überqueren in Richtung auf den befestigten Weg zum Kindergarten zu ermöglichen. “Dazu werden vom Eigenbetrieb die Seitenränder mit Kanalrohren verlegt und dann abgeschottert. Damit ist die Begehbarkeit dieses Streifens endlich gegeben. Das Gleiche gilt auch für die Beseitigung der Hecken und die Herstellung eines Fußweges in Richtung Stadtgrenze. Dann können die Anlieger dort gefahrlos die beliebten Spazierrouten im Außenbereich erreichen”, meinte der Rathauschef.

Er dankte auch dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen, das als Straßenbaulastträger den Maßnahmen der Stadt zugestimmt hat. Langfristig wäre natürlich die Herstellung eines Bürgersteiges sinnvoller; dies ist jedoch ohne Zuschüsse des Landes Hessen nicht möglich. Sie sind beantragt; in Anbetracht der schwierigen Finanzlage kann jedoch noch nicht abgesehen werden, wann die Gelder bewilligt werden. So seien die jetzt eingeleiteten Maßnahmen sicher im Interesse der gesamten Anlieger im Bereich der Etzweide und Sandacker III, hofft Bürgermeister Rainer Krätschmer.

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