Aug 28 2008
Wittgenborn: “Unser Dorf hat Zukunft”
Wächtersbacher Stadtteil präsentierte sich hervorragend
Als eine perfekte Präsentation bezeichnete Rathauschef Rainer Krätschmer die Aktionen des Arbeitskreises unter der Führung von “Wettbewerbsvorbereitungschef” Andreas Dietz, der als “Spielberger Schöffe” aus längst vergangenen Zeiten berichtete und durch die Geschichte Wittgenborns führte.
Allen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass Wittgenborn sich so herausragend präsentierte, sprach er Lob und Dank im Namen der Stadt und des gesamten Magistrats aus.
Zunächst trafen sich die Organisatoren gemeinsam mit der Kommission im Saal des Gasthauses “Zur Bergeshöh”, wo Ortsvorsteher Andreas Weiher alle herzlich begrüßte. Neben einer großen Anzahl Wittgenborner waren auch Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Koch sowie Stadtrat Lars Wendt und Stadträtin Marianne Stingl gekommen.
Alsdann brach man auf zum Rundgang, um aus der Geschichte zu berichten und die positive Stadtteilentwicklung zu präsentieren.
Am Backhaus erwartete die Delegation Bäckermeister Ewald Hartmann, umgeben von den Landfrauen, ebenfalls in historischer Tracht. Er erläuterte die umfangreichen Umbaumaßnahmen zum heutigen Backhaus und Töpfermuseum, eine gelungene Maßnahme, welche die Kommission sichtbar beeindruckte.
Um die vorgegebene 90-minütige Präsentationszeit einzuhalten, wurde stilecht und umweltfreundlich am Kindergarten die wartende Pferdekutsche bestiegen – nicht nur die Kinder sondern auch die Kommissionsmitglieder staunten darüber nicht schlecht.
An der Kirche war ein weiterer Halt – der neu gestaltete Kirchplatz fand großes Lob. Weiter ging es durch die Langgasse und Burggasse zum Friedhof und auf die Begrünung und den neuen Weg aufmerksam zu machen.
Eine weitere Hauptattraktion erwartete die Gäste am Bornrad.
Hier berichtete “Wasserfrau” Martina Hensel aus der Zeit der Jahrhundertwende und verwies auf die Vorzüge des Bornrads und die Wassergewinnung durch Windenergie, sprich damals schon die Nutzung “erneuerbarer Energie”.
Die Kutschfahrt ging weiter zum Abenteuerspielplatz am Weiher und dann zu Fuß auf dem Naturlehrpfad am Weiher bis zur Aussichtsplattform.
Mit Hilfe der Pferdestärken erreichte die Delegation die KGW-Halle
Hier erwartete sie Erster Vorsitzender Werner Jung, der die umfangreichen Baumaßnahmen erläuterte und das Projekt “Jung und Alt” vorgestellt wurde: eine Eigeninitiative Jugendlicher, die eine Skaterbahn auf dem KGW-Parkplatz bauen möchte.
Sichtlich beeindruckt von dem Erlebten kehrten die Delegationsteilnehmer zur Abschlussbesprechung in die “Bergeshöh” zurück.
Nun erwarten alle Wittgenborner gespannt das Ergebnis dieser ereignisreichen Präsentation, Ende September wird bekannt gegeben, ob Wittgenborn eine Runde weiter kommt, das heißt in den Landesentscheid kommt.
Ortsvorsteher Andreas Weiher dankte in geselliger Runde allen Mitgliedern des Arbeitskreises, den mehr als 100 anwesenden Bürgern und den fleißigen Helfern für ihr Engagement: “Das war ein toller Tag für Wittgenborn. Egal, wie der Wettbewerb ausgeht, Wittgenborn hat allein durch die Teilnahme daran gewonnen”, so der Ortsvorsteher.
In den Dank und das Lob schloss Weiher ebenso Hauptamtsleiter Uwe Paul als Bindeglied zwischen dem Ortsbeirat und dem Magistrat der Stadt Wächtersbach sowie die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes für die Fertigstellung der Orsteingangssymbole ein.
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