Okt 24 2008
Wildschweine auf den Friedhöfen
Sie kommen in der Abenddämmerung oder in der Nacht. Sind sie wieder fort, ist rundherum so einiges zerstört.
Der Friedhof in der Innenstadt wird rege von den Wildschweinen aufgesucht. Mittlerweile haben sich diese Besuche zu einer wahren Plage entwickelt. Ständig sind Grabstätten verwüstet. Man kann sich vorstellen, welche Gefühle bei den Angehörigen bei solch einem Anblick aufkommen.
Angelockt von weggeworfenen Essenresten, Gartenabfällen und Hausmüll, die in den Abfallgruben auf den Friedhöfen entsorgt werden, erhalten Wildschweine, die extrem gut riechen können, damit geradezu eine Einladung.
Leider gehören Friedhöfe zu den befriedeten Bezirken, in denen die Jagd grundsätzlich ruht. Das Verbot der Jagdausübung ergibt sich auch schon allein aus dem Charakter dieses Grundstückes. Anspruch auf Schadensersatz gibt es nicht – eine teure Angelegenheit für die Betroffenen.
Das Problem ist bekannt, die Stadt hat ihren Teil zur Lösung des Problems beigetragen. Aber was nutzt dies alles, wenn von Besuchern die Tore offen stehen gelassen werden und Essensreste in den Abfallgruben landen.
Deshalb ist die Stadtverwaltung Wächtersbach auf die Mithilfe aller Friedhofsbesucher angewiesen und appelliert an die Besucher: “Verschließen Sie bitte nach Betreten und Verlassen die Tore
und bringen Sie auch keine Haushaltsabfälle oder Materialien, die nicht vom Friedhof stammen, dorthin.”
Die Friedhofsverwaltung
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