Jan 30 2009

Straßenverkehrsbehörden und Polizei ordnen umfangreiche Umleitungen an

Veröffentlicht unter Verkehr.

Bauarbeiten an Zufahrt zur Bundesstraße und Gelnhäuser Straße in vollem Gange

Umleitungen durch die InnenstadtBitte auf dem neben stehenden Luftbild die Umleitungen sichten. Hier sind die entsprechenden Umleitungen gelb gekennzeichnet sowie die Vollsperrung der Stadtein- und ausfahrt der Landesstraße 3194 zur B276/Ampelanlage rot dargestellt.

Wer aus Richtung Gelnhausen nach Wächtersbach kommt, sollte die Zufahrt über Neu-Wirtheim nehmen. Seit dem die Baustelle in der Main-Kinzig-Straße (hier verlegte die Bioenergie GmbH die Versorgungsrohre) aufgehoben ist, können die Verkehrsteilnehmer direkt über den Messe-Kreisel in die Innenstadt gelangen.

In wenigen Tagen beginnt der Bau des Bio-Heizkraftwerk am Messegelände beginnen. Dazu ist es im Vorfeld notwenig die Versorgungsleitungen im Stadtgebiet zu verlegen. Um den Straßenverkehr möglichst wenig zu behindern, werden die dazugehörigen Wärmeleitungen in Teilabschnitten in der Landesstraße verbaut, wie derzeit zwischen der Main-Kinzig-Straße und der Basalt-Straße und dann Schritt um Schritt in die Gelnhäuser Straße, sodass die Ortskundigen die Baustellen leichter meiden und umfahren können.

Wie das Ordnungsamt der Stadt mitteilt, sind hierzu Verkehrsregelungen von der Polizei und den Straßenverkehrsbehörden angeordnet worden, da es sich bei der Gelnhäuser Straße, dem Lindenplatz, der Friedrich-Wilhelm-Straße und der Brückenstraße um Landesstraßen handelt und nicht um Straßen der Stadt.

Eine der schwierigsten, aber wichtigsten Baustellen ist die Fahrbahnerweiterung an der Zufahrt zur Ampel Richtung B 276. Damit verbunden ist leider eine Vollsperrung dieses gesamten Straßenbereichs. “Hier erfüllt die Straßenbauverwaltung einen lang gehegten Wunsch von mir und verbreitert diese Zufahrt / Abfahrt auf insgesamt 3 Spuren. Der Verkehrsfluss wird damit deutlich verbessert, da die Linksabbieger dann die Rechtsabbieger nicht mehr blockieren, wie das jetzt der Fall ist. Die Hauptkosten von rund einer viertel Million Euro übernimmt die Straßenverwaltung und nicht die Stadt. Das ist für uns alle natürlich ein großer Erfolg”, freut sich Bürgermeister Rainer Krätschmer. Er bittet jedoch auch um Verständnis für die Entscheidung der Polizei und der Straßenverkehrsbehörden. Da die Brücke zum Teil abgebrochen werden muss, ist die Vollsperrung aus Sicherheitsgründen notwendig. Die Umleitung erfolgt über die Industriestraße. Diese Regelung wurde deshalb nur möglich, weil die Auweg-Brücke jetzt vorhanden ist. Allein diese Tatsache macht deutlich, wie wichtig und bedeutend deren Realisierung für die Stadt war und ist.

Das Ordnungsamt empfiehlt für die nächsten Wochen – zumindest bei der Ausfahrt über die Industriestraße – nach Aufenau den Umweg über Neudorf zu nehmen “Nach Bad Soden-Salmünster kommt man natürlich am schnellsten über die A66 und die Autobahnabfahrt Bad Orb”, rät der Chef des Ordnungsamtes, Reinhold Beringer.

Die in den ersten Tagen gewonnenen Erfahrungen sind durch die Polizei umgesetzt worden und die Ampelschaltungen sind optimiert worden. Es handele sich dabei um “intelligente” Ampeln, die je nach Verkehrsaufkommen die Schaltzeiten nach Bedarf verlängern oder verkürzen. Hinweise und Anregungen aus der Bevölkerung gibt die Stadtverwaltung umgehend an die Straßenverkehrsbehörden und die Polizei weiter.

Abschließend stellt das Ordnungsamt fest, dass die Sperrung der Feldwege im Neubaugebiet Köhlersgraben auf die Anordnung der Polizei und der Verkehrsbehörden zurückgeht. Diesen Anordnungen hat die Ordnungsbehörde der Stadt zu folgen. Nach dem Ende der Straßenbaumaßnahmen an der Zufahrt zur B 276 wird jedoch der bewährte Zustand wieder hergestellt, sprich der Schotter beseitigt.

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4 Kommentare zu “Straßenverkehrsbehörden und Polizei ordnen umfangreiche Umleitungen an” vorhanden

  1. Stephan Siemonschrieb am 04. Feb. 2009 um 15:31 Uhr:

    Dem Kommentar von Herrn Lohs ist zuzustimmen. Es ist sicher eine gute und konstruktive Idee, die Straßensperren in Wächtersbach auf einem Stadtplan grafisch darzustellen.
    Diesen Plan könnte die Verwaltung regelmäßig und aktualisiert sowohl auf der städtischen Homepage, als auch in dem der Stadt zur Verfügung stehenden redaktionellen Raum der kostenlos Verbreitung findenden Anzeigenblätter abdrucken.
    Dem ratlosen Fahrzeuglenker würde auf einen Blick klar, wo er fahren kann und wo nicht – den Textbeiträgen zu diesem Thema ist das nur mit Mühe und Fachkenntnissen zu entnehmen.

  2. Stadt Wächtersbachschrieb am 06. Feb. 2009 um 12:14 Uhr:

    Guten Tag Herr Siemon,
    guten Tag Herr Lohs,
    unter dem Datum 30. Januar finden Sie einen Beitrag zur Verkehrssituation und den damit einhergehenden Umleitungen. Diese Umleitungen sind anhand eines Schaubildes (Luftbildaufnahme des Innenstadtgebietes) genau nachzuvollziehen.
    Auch die Heimatzeitung wird in ihrer nächsten Ausgabe dieses Schaubild veröffentlichen.
    Dies zu Ihren Anregungen, die wir am 30. Januar umgesetzt haben. Und nun allzeit gute Fahrt auf unseren Straßen

  3. Kurt Beckerschrieb am 18. Mrz. 2009 um 19:43 Uhr:

    Wächtersbacher Verkehrschaos vermeidbar?!
    Main-Kinzig-Kreis – Wächtersbach
    Geschrieben von: kurt becker
    am: Donnerstag, 12. März 2009 um 12:00 – Gelesen: 210 mal

    Warum wurde die noch gar nicht so alte Brücke zu Anbindung der Straße zur B 276 überhaupt ganz und gar abgerissen. Schon bisher gab es an dieser Stelle drei Spuren und es war immer breit genug.Schon vor derBrückehaben sich Linksabbiegerrechtzeitig eingeordnet und die Rechtsabbieger konnten mühelos vorbeifahren. Also war die Brücke doch breit genug und man hätte sie so belassen können. Vom über 3 m breiten Farradweg nebenan ganz zu schweigen.

    Warum wurde denn der gesamte Straßenbelag vom Beginn der Rampe bis zur B276 entfernt (Bild 1)? War hier etwa Pfusch am Bau im Spiel oder gibt es doch einen anderen vernünftigen Grund.
    Ganz und gar unverständlich war die kurzzeitige Sperrung am Bahnhof bis zur Ysenburger Straße. Hier wurde sogar eine höchst gefährliche Vorfahrtsänderung mit Ampelabschaltung installiert?! Mir wurde hier des öfteren die Vorfahrt genommen.

    Dagegen wird diese Ampel wie auf dem dritten Bild zu sehen nicht ab- oder umgeschaltet obwohl man von der Gelnhäuser Straße nur rechts und von der Main-Kinzig Straße nur links abbiegen kann. Hier wäre eine Vorfahrtsänderung wirklich sinnvoll, nicht nur wegen der längeren Bauzeit. So schwierig kann es doch wohl nicht sein die Ampel ensprechend zu schalten. Aber offensichlich fährt von den Verantwortlichen diesen Weg keiner tagtäglich…

    Oder man beachtet die Verkehrszeichen eben nicht wie die vielen Linksabbieger die einfach verbotswidrig von der B 276 nach links abbiegen um nach Aufenau zu kommen.Vor kurzem erst habe ich 5 PKW’s gesehen die so hintereinander abgebogen sind. Kontrollen wie angekündigt habe ich aber bisher dort nicht gesehen.
    Dann sind da noch die anderen Autofahrer die ohne Blinken den Kreisverkehr verlassen. Dafür blinken andere links herum, das Chaos ist perfekt. Auch hier keine Kontrollen, dabei könnten hier sehr viele zur Kasse gebeten werden.
    Jedenfalls wäre nach meiner Meinung das Chaos vermeidbar gewesen. Auch hört man nichts mehr vom geplanten Kreisel Brückenstraße-Am Bahnhof. Wäre doch super wenn dieser gleich mitgebaut wird. Ansonsten haben wir das gleiche Verkehrschaos dann noch einmal.
    Als letztes möchte ich noch auf die überaus nutzlosen Zusatzschilder bei den Umleitungen hinweisen. Diese sind so klein dass man zum lesenentweder direkt davor fahren muß oder man hat ein Fernglas zur Hand. Hier sollte dringend Abhilfe geschaffen werden.
    kurtb

  4. Kurt Beckerschrieb am 18. Mrz. 2009 um 20:39 Uhr:

    Vielen Dank auch für die oben genannten “intelligenten Ampeln”
    Wo stehen die denn nur, doch nicht an der Ecke Gelnhäuser Straße – Main-Kinzig-Straße? Dort sind die Ampeln normal geschaltet, also eine Straße hat rot, die andere grün. Nur beachten das einige Autofahrer eben nicht . Als Fußgänger mußte ich schon mehrfach aufpassen, da trotz grün für mich eben doch ein Auto gefahren ist…das kann doch nicht sein?!
    Genauso toll finde ich die schönen Schotterhaufen im Köhlersgraben. Die Spuren daneben über die Wiese sprechen eine ander Sprache. Sehr wirkungslos wie so viele andere Sperrungen wie die Sperung der Linksabbiegerspur nach Aufenau etc.
    Bin nur mal gespannt wie es mit dem Weiterbau der sehr sinnvollen Wärmeleitungen weitergeht und on dann bessere und sinnvolle Regelungen gefunden werden.
    Kurt Becker

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