Apr 09 2009
Anbindung des Auweges an die A 66, Verlängerung der Hauptverkehrsachse bis nach Wächtersbach durchgesetzt
Interessen der Region in der Regionalversammlung vertreten:
Unser Bild zeigt Rainer Krätschmer (vierter von re) inmitten seiner Fraktionskollegen aus der Regionalversammlung während eines Ortstermins
“Der Haupt- und Planungsausschuss bei der Regionalplanung Südhessen befasst sich jetzt in mehreren Sitzungen mit wichtigen planerischen Festsetzungen für die Städte und Gemeinden in Südhessen.
“Die Fortschreibung des Regionalplanes hat in der Planungsregion einige Tausend Stellungnahmen der Städte und Gemeinden und der Interessenverbände erbracht. Diese sind nun Stück für Stück durchgearbeitet und im Haupt-und Planungsausschuss und dann in der Regionalversammlung entschieden worden”, teilte Bürgermeister Rainer Krätschmer mit, der über den Kreistag des Main-Kinzig-Kreises auch in der Regionalversammlung Südhessen vertreten ist. “Dabei galt und gilt es, die verschiedenen Interessen der Region und der dort vertretenen Städte und Gemeinden zur Sprache zu bringen und umzusetzen. Gemeinsam mit Heinz Lotz und den anderen Kollegen aus der großen Koalition konnten wir verschiedene Wünsche der Gemeinden in den Gremien durchsetzen, die im Zuge des Anhörungsverfahrens an mich heran getragen wurden”, berichtete Rainer Krätschmer.
Er dankte als Abgeordneter der Regionalversammlung dem Koalitionspartner auf Kreisebene, Heiko Kasseckert, der als stellvertretender Verbandsdirektor in den Gesprächen mit dafür gesorgt hat, dass die große Koalition im Main-Kinzig-Kreis auch im Haupt- und Planungsausschuss erfolgreich war. “Die sozialdemokratische Fraktion und die christdemokratische Fraktion haben den Anträgen zugestimmt, wofür ich sehr dankbar bin”, so Rainer Krätschmer.
Die Wünsche der Stadt Wächtersbach und der Stadtverordnetenversammlung konnten weitgehend durchgesetzt werden. So die Hervorhebung der Altstadt, aber auch der Planungshinweis zur Anbindung des Auweges an die A 66. “Mit diesem Planungshinweis können wir jetzt mit den anderen Entscheidungsträgern verhandeln und eine Vorplanung für diese weitere wichtige Verkehrsmaßnahme im Rahmen unseres Gesamtverkehrskonzeptes in Auftrag geben. Die ersten Gespräche mit dem Main-Kinzig-Kreis laufen bereits”, teilte Rainer Krätschmer dazu mit. Ursprünglich sollte die Hauptverkehrsachse in Gelnhausen enden. Die mit der Koalition und dem stellvertretenden Verbandsdirektor Heiko Kasseckert geführten Gespräche führten zur Beschlussfassung im Haupt- und Planungsausschuss. Er habe sich sehr gefreut, dass seine Kollegen im Haupt- und Planungsausschuss in der Mehrheit diesen Vorschlägen gefolgt sind und die Hauptverkehrsachse nun nicht in Gelnhausen, sondern in Wächtersbach endet. Das sei eine wichtige Vorentscheidung für die künftige Entwicklung der Region und des Mittelzentrums, sagte er.
Ortsvorsteher Wilfried Wilhelm zeigte sich mit diesen Planungsergebnissen und Beschlüssen außerordentlich zufrieden. “Allein diese Entscheidungen im Rahmen der Regionalplanung zeigen, wie wichtig es ist, dass unser Bürgermeister die Interessen der Region und der Stadt in den überregionalen Gremien vertreten kann. Dieses Engagement ist mit diesem Einsatz nur möglich, weil ein hauptamtlicher Vertreter ihm im Rathaus den Rücken frei halten kann und somit Kapazitäten für die überregionale Vertretung der Stadt frei werden. Dieser Erfolg”, so Ortsvorsteher Wilfried Wilhelm abschließend, “dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden.
Kein Kommentar vorhanden. Kommentar schreiben »