Apr 20 2009
ANNE HAIGIS mit “A good Day for the Blues” am 24. April im Bürgerhaus Wächtersbach
Am 24. April ist sie im Rahmen des “Wächtersbacher Kulturfrühlings” ab 20 Uhr im Bürgerhaus Wächtersbach zu hören und zu sehen. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Karten im Vorverkauf sind erhältlich bei der Stadtverwaltung Wächtersbach, im Naturkostladen “Natürlich” und Volkers Jeans und Sportswear, Wächtersbach. Telefonische Bestellung unter 06053-3175.
Zwölf Alben, 80 Konzerte pro Jahr, Produktionen und Projekte mit so unterschiedlichen Kollegen wie Tony Carey, Edo Zanki, Wolf Maahn, Nils Lofgren, Eric Burdon, Melissa Etheridge oder den Harlem Gospel Singers: In den letzten zwei Jahrzehnten hat Anne Haigis ständig neue Herausforderungen gesucht.
Auf der Bühne steht sie allerdings schon in den Siebzigern. Erstmals füllt sie die rauchigen Musikclubs im süddeutschen Raum mit Leben. In den Achtzigern taucht sie mit ihren nun deutschsprachigen Songs in den Charts auf und ist Dauergast bei Gottschalk & Co. In den Neunzigern singt sie wieder englisch, produziert in Nashville und Los Angeles – im Land der großen Songwriter, die sie von Anfang an inspiriert haben.
In den letzten Jahren hat Anne Haigis ihre Musik dann aufs Wesentliche reduziert: Zwei Gitarren, ein Bass, ein Akkordeon, – ein guter Song braucht nicht mehr. Kein unnötiger Schnickschnack, keine Effekthascherei. Dafür diese Stimme! Voller Leidenschaft. Voller Leben.
Wenn Anne Haigis ihre Reibeisenstimme erhebt, gleich ob in deutscher oder englischer Sprache, dann schwingt eigentlich immer das Blues-Feeling mit. Besonders bei ihren Konzerten im Duo mit Jens Filser, den man hierzulande zu den versiertesten und leidenschaftlichsten Bluesgitarristen zählen kann. Bereit zum Risiko und zur hemmungslosen Improvisation wurde so manches abendliche Highlight geboren, aus dem nicht nur die neueste CD, sondern auch ein mitreißendes Konzert entstanden ist. “Und dann kommt sie auf die Bühne. Ein Donnerhall von einer Frau.
Anne Haigis jagt ihre Stimme los, die entfesselt, was sich nicht wehrt. Ungestüm und gleichzeitig unbeschwert wie die launigen Einlassungen der Schwäbin.”(WAZ)
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