Mai 31 2009
Leisenwälder Heiratsmarkt mit Fassbieranstich, Kuhschiss, Musik und Markttreiben
Bürgermeister Krätschmer sticht Faß mit zwei Schlägen an – dann läuft der kühle Gerstensaft
Nach zwei Schlägen saß der Zapfhahn im Faß – und unter einem zünftigen Prosit konnten die ersten Gläser Freibier genossen werden. Bürgermeister Rainer Krätschmer hatte zuvor routiniert wie immer diese Aufgabe erledigt und damit offiziell den Markt eröffnet. Ihm assistierten gekonnt Festwirt Reinhold Sperzel, Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Koch, Marktmeister Harro Wiessalla, Ortsvorsteher Heinz Kehm und Stadtrat Klaus Schultz (siehe Foto).
Krätschmer bedankte sich bei Marktmeister Harro Wiessalla im Namen aller fleißigen Helfer im Hintergrund und Organisatoren, die Jahr um Jahr so hervorragende Arbeit leiteten, um dieses traditionelle Volksfest vorzubereiten und durchzuführen. “Für ein Dorf mit knapp 600 Einwohnern ist dieser Markt eine Riesenveranstaltung”, lobte der Bürgermeister.
Der legendäre “Heiratsmarkt” auf der Platte wird bereits seit mehr als 300 Jahren veranstaltet und war auch heuer wieder Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher aus der gesamten Region. Rund 50 Händler hatten ihre Buden aufgebaut und die Besucher erwartete ein reichhaltiges Angebot. Von Modeschmuck über allerlei Haushaltswaren, Kleidung, Gewürzen und Süßigkeiten bis hin zum Kinderkarussel und Auto-Scooter gab es für jeden Gast etwas.
Eine neue Attraktion war der erste Leisenwälder Kuhschiss. Die Jungviehzüchter Main-Kinzig hatten den Tag über bereits die Wetten angenommen, mit einem Euro Einsatz konnte jeder Gast sein Glück versuchen. Drei Kühe des Leisenwalder Züchters Erhard Hanke fungierten dann als Glücksbringer. Und als das Ergebnis dann “zum Vorschein kam” wurden die Kühe und die Wettkönige mit Beifall und Gejohle der Gäste beglückwünscht.
Kein Kommentar vorhanden. Kommentar schreiben »