Jun 28 2009
4. Hesseldorfer Hähnewettkrähen beim Seegrabenfest SG HWN
Dem größten Schreihals einen Pokal verliehen – und auch die Stillen wurden geehrt
Für großes Interesse sorgten die 30 Hähne, die im Wettstreit um die meisten Kikeriki am Sonntagmorgen angetreten waren. Nach einer Stunde wurde von den zehn Wettkampfrichtern akribisch ausgewertet, wie oft der Hahnenschrei zu hören war.
Bereits zum vierten Mal hatte Karl-Heinz Werth den Wettkampf der Interessengemeinschaft der Geflügelzüchter organisiert. Den Siegern winkten – von Geschäftsleuten und Sponsoren gestiftet – zahlreiche Pokale, die mit dem Wappen der Stadt Wächtersbach verziert waren. Und wer Interesse an der Gaudi hatte, jedoch über kein eigenes Federvieh verfügte, der lieh sich kurzerhand einen Gockel von Karl-Heinz Werth aus. Dieses Angebot nahmen fünf Jugendliche gerne an.
Und weil es beim Hahn so ist, wie bei dem Menschen – es gibt überall Schreihälse und stille Gemüter, sollten auch die ruhigen Vertreter bei den Gewinnern sein. Dem “nachbarschaftsfreundlichen Gockel”, weil fauler Weckrufer, winkte der Umweltpokal als besondere Auszeichnung. Am Ende nahmen die Besitzer für ihre Zwerger und Gockel voller Stolz die Gewinne aus der Hand von Karl-Heinz Werth entgegen: Berthold Bernath (76 Kikeriki), Karl-Heinz Herr (64) für ihre Zwerger und Waldemar Siegel (105), Heinrich Karl (71) und Paula Mayer (25) für die großen Hähne. Von den “Stillen” gewann den Umweltpokal der Hahn von Karl-Heinz Werth und der Zwerger von Pascal Schmidt.
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