Jun 30 2009
Bauarbeiten im Wächtersbacher Freibad gehen zügig voran
Café und zahlreiche Neuerungen machen das neue Bad noch attraktiver
Im Bau- und Planungsausschuss stellte Bauamtsleiter Wolfgang Schmidt den aktuellen Stand zu den Umbauplänen des Freibades vor. Die Arbeiten gehen zügig voran, sodass man voll im Zeitplan liege. Den interessierten Stadtverordneten stellte Bauamtsleiter Schmidt die Ausführungsdetails vor.
So wird das Becken eine Landzunge erhalten und die Schale der Riesenrutsche ersetzt und in ihrer Form neu gestaltet. Das Schwimmbecken besteht zukünftig aus einer Edelstahlwanne und die gesamte Wasser- und Filtertechnik wird auf den neuesten Stand gebracht. Auch im weitläufigen Gelände und auf der Liegewiese werden Bodenangleichungen und Verbesserungen vorgenommen.
Das Funktionsgebäude erhält zahlreiche Neuerungen – so erwartet die Badegäste zukünftig neu gestaltete Umkleidebereiche sowie einen Mutter-Kindbereich mit Liegen und Sitzgelegenheiten in direkter Nähe zum Kinderbecken. Auch die Duschen und Toiletten werden grundlegend umgestaltet und hinzu kommen eine Behindertentoilette sowie Lagerräume und ein Personalraum. Ein großes Zeltdach, das vom höchsten Punkt nach allen vier Seiten abfällt, wird in seiner Mitte ein Café beherbergen, das gab es seither noch nicht. Mit einem Platzangebot für 40-50 Personen steht das Café zukünftig im Zentrum des neuen Funktionsgebäudes und wird auch den Kioskbetrieb enthalte, Getränkelager und Küche sind ebenfalls dort vorgesehen.
Zur Energieeinsparung ist auf dem neuen Zeltdach auch eine Photovoltaikanlage vorgesehen.
Letztendlich ist die Neugestaltung des Eingangsbereichs geplant – die Gäste werden zukünftig, insbesondere Eltern mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer, einen besseren Zugang in das Grundstück erhalten.
Zahlreiche dieser Neuerungen, insbesondere das Multifunktionsgebäude betreffend, können durch das Konjunkturprogramm realisiert werden – damit sei es Wächtersbach möglich, sein Familienbad erheblich attraktiver zu gestalten, als dies zu Beginn der Planungen vorgesehen war, schließt Bauamtsleiter Schmidt seine interessanten Ausführungen.
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