Okt 20 2009

Eigene Vorstellung der Stadt Wächtersbach im Regionalplan enthalten

Veröffentlicht unter Bauen & Wohnen.

Bürgermeister ist zufrieden: Anbindung des Auwegs an die A66 enthalten

Bürgermeister Rainer Krätschmer ist seit Jahren als Mitglied des Kreistages in die Regionalversammlung in Südhessen gewählt. Sie umfasst den gesamten Regierungsbezirk Darmstadt und legt zentrale Planungsgrundsätze fest, ohne die keine weitere Entwicklung möglich ist.

Neben der ehrenamtlichen Abgeordnetentätigkeit in der Regionalversammlung ist er in dieser Funktion Mitglied des wichtigsten Haupt- und Planungsausschusses, der die zentrale Steuerung von wichtigen Zielen der Regionalplanung zu seinen Aufgaben zählt. “Der Arbeitsaufwand für diese ehrenamtliche Tätigkeit für Rainer Krätschmer ist zwar enorm. Er hat aber in den letzten Jahrzehnten ganz entscheidend dazu beigetragen, dass die zentrale Bedeutung der Stadt Wächtersbach hervorgehoben wird und auch die umliegenden Gemeinden von dieser Tätigkeit profitieren, da Rainer Krätschmer versucht, auch deren Interessen in der Planung mit zu vertreten. Das gilt für Birstein und Brachttal genauso wie auch z.B. Bad Orb oder Linsengericht. Diese aufwendige Arbeit hat es jetzt ermöglicht, dass z.B. die Anbindung der Brücke am Auweg an die Autobahn als Planungshinweis vorgesehen ist und jetzt in die konkrete Vorplanung gegangen werden kann. Ohne das massive Engagement von Rainer Krätschmer wäre das nicht möglich gewesen”, stellte der frühere Stellvertreter von Rainer Krätschmer und Ortsvorsteher der Innenstadt Wilfried Wilhelm fest.

Der neue Regionalplan Südhessen befindet sich zurzeit in der Offenlage. Nach der Anhörung der Kreise, Städte und Gemeinden im gesamten Regierungsbezirk ging der Plan erneut in die Offenlage. “Der Regionalplan Südhessen ist von existenzieller Bedeutung für alle Städte und Gemeinden. Er sieht nicht nur grundsätzlich Flächen für Wohnungen und Gewerbe, sondern enthält auch ökologische und Ökonomische Schwerpunkte, die für die Entwicklung einer Stadt von existenzieller Bedeutung sind”, erläutert Bürgermeister Rainer Krätschmer. Ohne Regionalplan gehe fast nichts und die frühere sogenannte Planungshoheit sei weitgehend durch übergeordnete Planungen ausgehebelt. Umso wichtiger sei es, dass den Wünschen und Vorstellungen der Stadt auch im Regionalplan Rechnung getragen werde. Die Anbindung der Kreisstraße Auweg / Industriestraße an die A66 ist entsprechend dem Wunsch des Bürgermeisters als Planungshinweis neu im Regionalplan enthalten. “Zur Einbindung des Straßenverkehrs in das Gesamtverkehrssystem ist beim Übergang vom individuellen zum öffentlichen Verkehrsmittel an den zentralen Haltepunkten eine Anbindung an die A66 /B 276 – An der Eisernen Hand sinnvoll. Insoweit bin ich dankbar, dass die Abgeordneten der Regionalversammlung und des Haupt- und Planungsausschusses dieser Forderung entsprochen haben”, sagte Rainer Krätschmer.

Als weiterer Punkt ist im Plan die überörtliche Nahverkehrs- und Siedlungsachse bis Gelnhausen ausgewiesen gewesen. Entsprechend dem Wunsch von Wächtersbach ist diese Siedlungsachse bis Wächtersbach ausgeweitet worden. “Wächtersbach ist als zentraler Standort an der A66 mit Anbindungen in dem gesamten Bereich des Spessart und des Vogelsberg bereits zentrale Verkehrs- und Siedlungsachse. Der Bahnhof Wächtersbach ist die zentrale Station für die Kurstädte und für weite Teile des Spessart und des südlichen Vogelsbergs”, so hatte die Begründung für die Forderung der Stadt zur Ausweitung der Verkehrsachse bis nach Wächtersbach gelautet. “Ich freue mich sehr, dass auch diesem Wunsch entsprochen worden ist. Die zentrale Funktion der Stadt Wächtersbach wird durch die Siedlungsentwicklung und die verstärkte Inanspruchnahme des öffentlichen Personennahverkehrs unterstützt. Mit dieser Darstellung wird die zentrale Bedeutung der Stadt Wächtersbach unterstrichen”, so Bürgermeister Rainer Krätschmer.

Altstadt von Wächtersbach bedeutsames Kulturdenkmal

“Unsere Forderung war weiter, den historischen Ortskern in Wächtersbach auch als historisch bedeutsam und als bedeutsames Kulturdenkmal mit dem Schloss Wächtersbach und der Rentkammer aufzunehmen”, erläuterte Rainer Krätschmer. Der historische Ortskern sei im Rahmen der einfachen Stadterneuerung hervorragend renoviert und restauriert worden. Das sich in Privatbesitz befindliche Schloss ist als Kulturdenkmal von den Privateigentümern zu restaurieren, war die Forderung der Stadt an die Regionalplanung.

Diesen Wünschen ist vom Hauptausschuss und der Regionalversammlung entsprochen worden. “Die ursprünglichen Ausweisungen haben weitgehend unseren Forderungen und Wünschen entsprochen. Mit der jetzt noch zusätzlich erfolgten Aufnahme der Anbindung des Auweges an die A66 als Planungshinweis können wir jetzt in die konkreten Vorplanungen gehen. Auch die Weiterführung der Verkehrsachse von Gelnhausen bis Wächtersbach ermöglicht in der Zukunft positive Optionen und wird die zentrale Funktion von Wächtersbach weiter stärken. Auch die Festlegungen der historischen Altstadt als regional bedeutsam kann uns viele Entscheidungen in der Zukunft erleichtern, da wir die planerische Unterstützung der Regionalplanung haben”, zeigte sich Bürgermeister Rainer Krätschmer sehr zufrieden.

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