Dez 21 2009
Stadtsiegel für Christa von Holleben
Wächtersbacher Keramikkünstlerin wird von Erstem Stadtrat Andreas Weiher ausgezeichnet
Die Stadt Wächtersbach ehrte die Kunstkeramikerin Christa von Holleben. Sie erhielt aus den Händen des Ersten Stadtrats Andreas Weiher das Stadtsiegel für ihre Verdienste im künstlerischen Bereich. Neben Kunstkeramik gehören auch Wandbehänge zu den Arbeiten der weit über die Region hinaus bekannten Christa von Holleben. Zahlreiche Arbeiten sind von ihr in öffentlichen Einrichtungen zu bewundern aber auch in privaten Haushalten Wächtersbachs zu finden.
In einer kleinen Feierstunde wurde die besondere Auszeichnung der Stadt Wächtersbach an die Künstlerin überreicht. Erster Stadtrat Andreas Weiher ging in seinen Grußworten auf das künstlerische Schaffen ein und hob die Bedeutung der bekannten Künstlerin für Wächtersbach hervor. Die Stadt sei stolz, eine so kraftvolle Künstlerin zu haben, die so wundervolle Arbeiten geschaffen habe. Er überbrachte die Grüße und Glückwünsche von Bürgermeister Rainer Krätschmer und aller politischen Gremien der Stadt. Neben dem Ersten Stadtrat Andreas Weiher gehörten Magistratsmitglied Uli Nauer, Dr. Jürgen Ackermann und Gerhard Jahn vom Heimat- und Geschichtsverein zu den Gratulanten.
Christa von Holleben, die seit kurzer Zeit im AWO-Seniorenzentrum wohnt, nahm gerührt die Urkunde und die Medaille entgegen. Die Künstlerin wurde in Bunzlau/Schlesien geboren, besuchte dort die Schule und erlernte den Beruf der Keramikerin. Durch die Kriegswirren gelangte sie nach Wächtersbach und wurde hier heimisch. Hier gelangte sie mit ihrem Mann und dessen Eltern auf den Weiherhof. Die Töpferei lies Christa von Holleben nicht los, den Ton und einen Brennofen bekam sie aus Wittgenborn. Sie begann figürlich zu arbeiten. Hinzu kam ihr Geschick für bemalte Stoffe und Wandbehänge – Arbeiten, die sie meist für die evangelische Kirche ausführte. Zu nennen sind hier die Weihnachtskrippefiguren in der evangelischen Kirche, die Figurengruppe „Lasset die Kindlein zu mir kommen“ in der Kindertagesstätte in der Poststraße – und insbesondere die neun von ihr geschaffenen Abendmahlskelche, einen Krug und die Brotschale, die in der Osternacht benutzt werden.
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