Feb 26 2010
Gut für die Kunden der Wasserversorgung – Stadtwerke sparen auch bei den Stromkosten
Hätten Sie es gewusst?
Der Stromverbrauch für alle Wasserversorgungsanlagen, Hochbehälter und Pumpen betrug im vorigen Jahr genau 476.248 Kilowattstunden. „Das ist der niedrigste Verbrauchswert in den letzten 10 Jahren“, erklärte der ehrenamtliche Geschäftsführer der Stadtwerke, Rainer Krätschmer.
Die Stadtwerke hätten in den letzten Jahren insbesondere in neue Pumpen mit niedrigerem Stromverbrauch investiert und zudem die Pumpleistungen in ganz erheblichem Umfange reduziert. „Wie effektiv diese Maßnahmen waren, zeigt sich an der Tatsache, dass im Jahre 2004 der Verbrauch bei 715.000 Kilowattstunden gelegen hatte“, erklärte Rainer Krätschmer. Der aktuelle Verbrauch entspricht somit einer Reduzierung um rd. 33%.
Nur so sei es möglich gewesen, die höheren Preise beim Strombezug aufzufangen. Trotzdem betrugen allein die Gesamtkosten für den Stromverbrauch 72.433,- €. Gegenüber dem Höchstverbrauch seien trotz der Preissteigerungen Einsparungen in Höhe von 20.000,- € möglich geworden.
Als weiterer wichtiger Punkt bei der erheblichen Reduzierung der Gesamtkosten ist der Rückgang der Wasserverluste zu nennen. Hinzu kämen, so Bürgermeister Rainer Krätschmer, eine verstärkte Nutzung des Nachtstromtarifs und Preis- und Tarifverhandlungen mit den Stromlieferanten. „Entscheidend waren jedoch technische Umstellungen im Versorgungsbetrieb, die eine Reduzierung der Pumpleistung und damit des Stromverbrauchs ermöglicht haben“, so Bürgermeister Rainer Krätschmer.
Die gesamten Maßnahmen hätten dazu geführt, so der Bürgermeister, dass auch im laufenden Jahr die Wasserpreise für die Verbraucher in Wächtersbach stabil gehalten werden können. „Es wird zu keinen Erhöhungen kommen“, stellte Rainer Krätschmer zufrieden fest. Mit diesen Maßnahmen haben die Stadtwerke auch Spielraum gewonnen, um erhebliche investive Maßnahmen in die Sicherstellung der Wasserversorgung mit hochwertigem Trinkwasser zu ermöglichen. Dazu zählen nach Mitteilung der Prokuristin der Stadtwerke Wächtersbach GmbH, Christine Bräuer, dem ehrenamtlichen Geschäftsführer, Bürgermeister Rainer Krätschmer und dem Ersten Stadtrat Andreas Weiher eine völlige Neukonstruktion der Wasserversorgungsanlagen mit den Hochbehältern und in Teilbereichen auch deren Sanierung. „Ein weiterer Schwerpunkt wird die Sanierung des Grundwassers im Bereich des Tiefbrunnens Mittbach und die Sicherung der Versorgung für den Stadtteil Aufenau und den Stadtteil Wittgenborn sein.“ Hierzu werden in wenigen Wochen dem Aufsichtsrat die Untersuchungsergebnisse eines qualifizierten Ingenieurbüros vorgelegt werden, um die notwendigen Vorentscheidungen auf solider Basis treffen zu können.
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ist ja mal schön zu wissen, dass nicht nur der Endverbraucher versucht seine Stromkosten zu senken